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Neue Reiseziele im Süden Italiens entdecken

Verantwortlicher Autor: Dott. Francesco Pace Matera / Italien, 05.03.2026, 12:54 Uhr
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Craco, ein verlassenes Dorf in der Basilikata, wurde nach Erdrutschen aufgegeben.
Craco, ein verlassenes Dorf in der Basilikata, wurde nach Erdrutschen aufgegeben.  Bild: Wikimedia Commons Lizenz: häufig CC BY-SA

Matera / Italien [ENA] Immer mehr deutsche Urlauber entdecken neue Reiseziele im Süden Italiens. Neben bekannten Regionen wie Toskana oder Gardasee gewinnen Orte wie Matera, Maratea und der Pollino-Nationalpark sowie Städte in Apulien wie Alberobello, Polignano a Mare und Gallipoli zunehmend an Interesse.

Deutschland zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Herkunftsländern des internationalen Tourismus in Italien. Millionen deutsche Reisende verbringen jedes Jahr ihren Urlaub im Land, angezogen von Landschaften, historischen Städten und der berühmten italienischen Küche. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch eine neue Entwicklung: Neben klassischen Reisezielen wie dem Gardasee, der Toskana oder Südtirol wächst das Interesse an weniger bekannten Regionen. Viele Urlauber suchen heute ruhigere Orte mit authentischem Charakter, historischen Dörfern und ursprünglichen Landschaften. Besonders der Süden Italiens wird zunehmend als interessantes Ziel für einen nachhaltigen und kulturell geprägten Tourismus entdeckt.

Maratea an der tyrrhenischen Küste der Basilikata ist bekannt für sein klares Meer und die Christusstatue.

Ein besonders interessantes Ziel ist Matera in der Region Basilikata. Die berühmten „Sassi“, in den Felsen gehauene Wohnhäuser, gehören seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Die einzigartige Atmosphäre der Stadt mit ihren engen Gassen, Felsenkirchen und beeindruckenden Aussichtspunkten fasziniert Reisende aus ganz Europa. In der Nähe liegt außerdem der Nationalpark Pollino, der größte Nationalpark Italiens. Hier finden Besucher eine außergewöhnliche Natur mit Wäldern, Bergen und kleinen historischen Dörfern, die eine jahrhundertealte Tradition bewahren.

Auch Maratea an der tyrrhenischen Küste der Basilikata wird immer häufiger entdeckt. Die Stadt wird oft als „Perle des Tyrrhenischen Meeres“ bezeichnet und ist bekannt für ihre Buchten, ihr klares Wasser und die große Christusstatue auf dem Berg über der Stadt. Im Landesinneren liegen die Dörfer Castelmezzano und Pietrapertosa in den sogenannten Dolomiti Lucane. Die spektakuläre Landschaft bietet Wanderwege und das bekannte Erlebnis „Volo dell’Angelo“, bei dem Besucher an einem Stahlseil zwischen den Bergen gleiten. In der Nähe befindet sich auch Craco, ein verlassenes Dorf, das heute als eines der eindrucksvollsten Geisterdörfer Italiens gilt.

Pietrapertosa
Castelmezzano, eines der Bergdörfer der Dolomiti Lucane in einer spektakulären Landschaft.
Craco, ein verlassenes Dorf in der Basilikata, wurde nach Erdrutschen aufgegeben.

Das wachsende Interesse an diesen Orten zeigt, wie sich der europäische Tourismus verändert. Immer mehr Reisende suchen authentische Ziele, in denen Natur, Geschichte und lokale Traditionen noch eng miteinander verbunden sind. Regionen wie Basilikata und Apulien bieten genau diese Mischung aus beeindruckender Landschaft, historischen Städten und einer reichen kulinarischen Kultur. Gerade diese Vielfalt macht Italien weiterhin zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas.

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