Dienstag, 14.04.2026 09:23 Uhr

Ausstellungen und angewandte Workshops im MAK 2026

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 17.03.2026, 17:14 Uhr
Kommentar: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 4797x gelesen

Wien [ENA] Dass das herrliche Renaissancegebäude am Stubenring 5 in Wien eines der drei bedeutendsten und ältesten Museen für angewandte Kunst weltweit ist, ist hinlänglich bekannt. Fast wie in einem Tempel wird darin die kreative Kraft der Gestaltung gehütet, die sich immer wieder in einer Verbindung von angewandter Kunst, Design, Architektur oder zum Beispiel auch Goldschmiedekunst manifestiert.

Seit den 1990er Jahren werden die großen Schausammlungsräume von zeitgenössischen Künstler*innen bespielt und diskurse Programme verwandeln das Haus gelegentlich in ein gesellschaftliches Ereignis bei dem Besucher*innen aus ganz unterschiedlichen Communities in das Ausstellungsgeschehen eingebunden werden. So findet sich in der MAK-Ausstellungshalle bis zum 3.5.2026 das Helmut Lang Archive mit der ersten umfassenden Ausstellung seines Werkes. Dabei liegt der Fokus auf seiner kühlen, minimalistischen Vision von Design und Identität zwischen den Jahren 1986 und 2005. Eine Zeit, in der der österreichische Modeschöpfer Helmut Lang in Wien, Paris und New York die kurzlebige Modewelt stark beeinflusste und dominierte.

In der Mixed-Media-Installation "Soft Image, Brittle Grounds" interpretiert Felix Lenz Kunst, Design und Film politisch und eine eigene Ausstellung ist der bekannten Textilkünstlerin Ursi Fürtler gewidmet. Außerdem wird ab dem 25.3. eine Neupräsentation der Schausammlung "Textilien und Teppiche" zu sehen sein, in der europäische oder ostasiatische Objekte von der Spätantike bis in die Gegenwart ausgestellt werden. Neben vielen anderen interessanten Künstler*innen wird sicherlich auch Christoph Schlingensief das Publikum mit seinem radikalen künstlerischen Ansatz herausfordern, der zwischen "Irritation und Erkenntnis, Überforderung und Reflexion" immer wieder alle Grenzen des Dastellbaren sprengen wollte.

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