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Zuckerbäckerei wird immaterielles Kulturerbe Österreichs

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 29.11.2022, 18:04 Uhr
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Wien [ENA] Bei einer Pressekonferenz in Wien in der K.u.K Hofzuckerbäckerei L. Heiner wurde mitgeteilt, dass das Handwerk der österreichischen Zuckerbäckerei in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wird, denn mit dem Wissen und Können, das Menschen in der kreativen Auseinandersetzung mit ihrem Umfeld gewinnen, schaffen sie unvergängliche Werte erläuterte Martin Fritz, Generalsekretär der UNESCO- Kommission.

Ebenfalls vorgestellt wurde die 22-jährige Tirolerin Anna Saurer, die bei WorldSkills 2022 SE in Luzern in der Kategorie "Pâtisserie and Confectionery" eine Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen holte. Zum Thema "Zirkus" kreierte sie an zwei Tagen zu je sieben Stunden ein Zuckerschaustück mit Marzipanfiguren, zwei Torten und einem Schokoladenschaustück. KommR Leo Jindrak, Innungsmeister der Konditoren Österreichs meinte, "Nachwuchsstars wie Anna Saurer helfen uns ungemein dabei, die Begeisterung für unser Handwerk und unsere Ausbildung in die nächste Generation zu tragen". Über das kommende Weihnachtsgeschäft ist er trotz schwieriger Umstände wie Energiekrise und Fachkräftemangel aber trotzdem optimistisch.

Der Lehrberuf Konditorei zählt bereits im fünften Jahr in Folge zu den Top 10 Lehrberufen bei jungen Frauen. Voll im Trend liegt auch der im Frühjahr neu vorgestellte 3-jährige Ausbildungsberuf Chocolatier/Chocolatière. Das handwerkliche Können rund um die Verarbeitung von Zucker, Schokolade, Mehl, Obers oder Eiern zu köstlichen Torten, Mehlspeisen, Strudel, Gugelhupfen oder Schmarren ist in Österreich seit jeher Kulturgut schlechthin. Gefeiert wird das kulturelle Erbe von der Gemeinschaft der Zuckerbäcker:innen mit einem neuen Markenauftritt durch ein neues Logo. Das Markenzeichen der Zuckerbäckerhaube hat in der Branche eine lange Tradition und spiegelt die Freude an dem Handwerk wieder.

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